05.03.2025 — Online-Redaktion Verlag Dashöfer. Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie.
Das Statistische Bundesamt meldete für das deutsche Bauhauptgewerbe1 für den Monat Dezember 2024 im Vergleich zum Vorjahresmonat eine reale Umsatzstagnation. Für das Gesamtjahr 2024 ergibt sich damit für alle Betriebe ein Umsatzminus von preisbereinigt 1,5 Prozent, nominal ist dies ein leichtes Plus von 0,5 Prozent (Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten: real: - 1,0 Prozent, nominal: + 0,8 Prozent). „Das ist zwar besser als von uns ursprünglich erwartet, für unsere Unternehmen aber auch für unser Land trotzdem kein gutes Ergebnis, da vor allem der Wohnungsbau gelitten hat. Dabei ist der Wohnraummangel der soziale Sprengstoff unserer Zeit. Auf das laufende Jahr schauen wir mit sehr gemischten Gefühlen: Wir erwarten einen weiteren preisbereinigten Umsatzrückgang über alle Bausparten von 1,4 Prozent. Im Wohnungsbau sogar von minus 5 Prozent, nach minus 7 Prozent im Vorjahr (nominal: - 6 Prozent). Und dass, obwohl der Bedarf an Bauleistungen und insbesondere an Wohnungen ungebrochen hoch ist.“ Dass das Ergebnis besser ausgefallen sei als von den Verbänden erwartet, ist auf die für das Jahresergebnis durchgeführte Hochrechnung auf alle Betriebe zurückzuführen. Unterjährig werden nur die Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten erfasst. Die Umsatzentwicklung der Kleinbetriebe sei 2024 unerwartet gut ausgefallen.
Ansprüche der Vertragsparteien im Bauvertrag
Mit diesen Worten kommentiert der Hauptgeschäftsführer der BAUINDUSTRIE, Tim-Oliver Müller, die heute veröffentlichten Konjunkturindikatoren für den Bau. „Neue Aufträge bleiben aber überwiegend aus: Die Auftragseingänge1 lagen im Gesamtjahr 2024 real um 0,7 Prozent unter dem schon schwachen Vorjahresergebnis.“ Eine wesentliche Verbesserung sei auch nicht in Sicht: Der Auftragseingang sei im Dezember1,3 im Vergleich zum Vormonat um real 7,7 Prozent gesunken.
„Ein weiterer Umsatzrückgang ist somit vorgezeichnet. Das wären dann fünf Jahre (reale) Baurezession in Folge. Bislang konnten die meisten Unternehmen dies noch auffangen. Jetzt müssen aber unternehmerische Entscheidungen für die Zukunft getroffen werden. Das Personal kann nicht unendlich lange vorgehalten werden. Unternehmen können sich steigende Kosten bei sinkenden Einnahmen nicht lange leisten.“
© Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.
Die Bauunternehmen hätten somit schon im vergangenen Jahr Personal abgebaut, dies vor allem dadurch, dass durch Rentenabgänge frei gewordene Stellen nicht neu besetzt worden sind. Insgesamt seien im gesamten Bauhauptgewerbe im Jahresdurchschnitt 2024 916.300 Personen beschäftigt gewesen, das seien 11.500 bzw. 1,2 Prozent weniger als im Vorjahr. „Damit ist der 15 Jahre andauernde Beschäftigtenaufbau zu Ende. Auch für das laufende Jahr erwarten wir einen weiteren Rückgang um 0,7 Prozent auf dann nur noch 910.000 Beschäftigte. Das ist bitter, denn beim Anspringen der Nachfrage fehlt uns das Personal. Dies betrifft vor allem den Wohnungsbau. Demgegenüber wurden in den Tiefbausparten neue Mitarbeiter eingestellt“, fasst Müller die Arbeitsmarktsituation der Branche zusammen.
Diese Sparte hat 2024 dank vieler Großprojekte im Bahn- und Kabelleitungsbau verhältnismäßig gut abgeschnitten, der Umsatz sei im vergangenen Jahr um real 5 Prozent gestiegen (nominal: + 7 Prozent). Die Aufträge der Bahn hätten dem Wirtschaftsbau zu einem realen Anstieg von 1 Prozent verholfen (nominal: + 2,5 Prozent). Für 2025 erwarte der HDB ein leichtes Umsatzplus von real 0,5 Prozent. Die beste Entwicklung 2024 hätte aber der Öffentliche Bau mit einem realen Plus von 4 Prozent verzeichnet (nominal: + 6 Prozent). Für 2025 erwarte man aber nur eine Stagnation auf dem Vorjahresniveau.
Um dem Substanzverlust bei unserer Infrastruktur aber nachhaltig zu begegnen, müssten Bund, Länder und Kommunen ihre Investitionsbudgets weiter erhöhen und langfristig verstetigen. Was es jetzt deshalb braucht, ist eine schnelle Regierungsbildung, einen neuen Bundeshaushalt und eine klare Konzentration auf eine eindeutige Wirtschafts- und Industriepolitik. Die Baubranche ist mit ihrem großen Anteil am BIP einer der Wachstumstreiber und ein Grundpfeiler für ein neues Wachstumskonzept. Damit dies gelingt, braucht es ein starkes Bauressort, das ein milliardenschweres Investitionsprogramm auflegt, um den Industriestandort zu modernisieren, Wohnraum bereitzustellen und auch um die Verteidigungsfähigkeit wiederherzustellen. Bürokratieabbau und einfaches Bauen gehören natürlich mit dazu, aber schnelles Wachstum gelingt kurzfristig nur, wenn jetzt Geld in die Hand genommen wird.
Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer der BAUINDUSTRIE
Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes
1 Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten | 2 kalenderbereinigt | 3 saison-, kalender- und preisbereinigt
Bild: Mabel Amber (Pexels, Pexels Lizenz)
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