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Saisontypischer Anstieg der Arbeitslosenzahlen

03.03.2025  — .  Quelle: Landesportal Schleswig-Holstein.

Arbeitsminister Claus Ruhe Madsen: "Wirtschaft auf Wachstumskurs trimmen, um die Arbeitslosigkeit dauerhaft zu verringern."

Der für jeden Februar typische Anstieg der Arbeitslosenzahlen ist für Arbeitsminister Claus Ruhe Madsen kein Grund für Pessimismus: ""Ich bin sicher, dass von der neuen Bundesregierung ein Aufbruch-Signal ausgeht und die Wirtschaft bald wieder auf Wachstum einschwenkt. Vor allem dadurch, dass die Belastungen für die Wirtschaft, etwa durch die überbordende Bürokratie, rasch abgemildert werden"", sagte Madsen heute (28. Februar) in Kiel mit Blick auf die Februar-Arbeitsmarktzahlen der Bundesagentur. Demnach sind 100.561 Arbeitslose registriert, ein Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat und 5,3 Prozent (+ 5.075) gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,2 Prozent.

Wie Madsen weiter sagte, bleibe der Bedarf an Arbeits- und Fachkräften laut einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Schleswig-Holstein weiter hoch. ""Es könnte bis 2040 allein im Bereich des Sozialwesens rund 20.000 Erwerbstätige mehr geben, im Gesundheitswesen, den Bereichen Erziehung und Unterricht sowie im Dienstleistungssektor zusammen sogar rund 40.000 Erwerbstätige mehr als heute"", so der Minister. Hauptgrund sei der demografische Wandel und damit eine höhere Nachfrage nach Pflege und altersgerechten Dienstleistungen.

Madsen appellierte in dem Zusammenhang an die Unternehmerinnen und Unternehmer im Land: "Den Bedarf an Fach- und Arbeitskräften können wir nur durch eine gezielte, anhaltende Erwerbsmigration, mehr Ausbildungen junger Menschen und permanente Qualifizierung von Menschen im erwerbsfähigen Alter sowie durch eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen decken. Hierfür müssen die Arbeitsbedingungen attraktiv sein und zum Leben der Menschen passen."

Weiteres Potenzial sieht Madsen auch im so genannten "grauen Gold". So seien heute mit rund 22.500 Menschen bereits mehr als drei Mal so viele Personen in der Altersgruppe 65 Jahre und älter sozialversicherungspflichtig beschäftigt als vor rund 10 Jahren. ""Das Wissen und die Erfahrungen älterer Fach- und Arbeitskräfte sind für die Unternehmen und unsere Gesellschaft von größtem Wert"", so Madsen.

Bild: nappy (Pexels, Pexels Lizenz)

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